Wir trauern um Diakon Alfred Brunstermann

Diakon Alfred Brunstermann ist am Samstag, 3. Oktober, plötzlich gestorben. Über Jahrzehnte hat er dem katholischen Leben in Steinfurt ein Gesicht gegeben – sein Gesicht.

Wo Hilfe und Unterstützung gebraucht wurde, war der 78-Jährige da. Brunstermann, der 1984 zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf geweiht worden war, hat Sakramente gespendet, lange Zeit die Jugendarbeit im Gemeindegebiet ehemals St. Marien geleitet sowie Ferienlager organisiert und begleitet. Viele Kontakte aus dieser Zeit sind bis heute geblieben. Brunstermann gehörte zum Team der früheren Bücherei St. Marien und des ökumenischen Sozialbüros „Offenes Ohr“. Er engagierte sich im Indienkreis und blieb auch nach seiner Emeritierung 2017 weiter Ansprechpartner für das Don-Bosco-Heim.

Alfred Brunstermann rief den Gebetskreis „Auf dem Feldkamp“ regelmäßig zusammen und hielt Kontakt zur Wilmsberger Schützengesellschaft und den Vorstädter Schützen. In guter Tradition feierte der Diakon mit den Schützen am Volkstrauertag einen Wortgottesdienst am Ehrenmal.

Rückhalt für sein großes Engagement bekam Alfred Brunstermann von seiner Familie, besonders von seiner Frau Hedwig. Trotz vieler Änderungen im kirchlichen Leben vor Ort, zeigte sich der Diakon stets offen für Neues und war bereit, sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen.

„Wir sind Alfred Brunstermann für seinen menschenfreundlichen Dienst in unserer Pfarrei dankbar. Durch sein selbstloses Handeln für Bedürftige konnte manche Not in Steinfurt gelindert werden“, schaut Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld auf das Wirken des Diakons zurück.

Ein Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen findet am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr in der St.-Nikomedes-Pfarrkirche statt. Anmeldungen hierzu sind im Pfarrbüro unter Telefon 02552/63920 erforderlich.